<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Literatur-Blog-Haus Barbara Schilling</title>
	<atom:link href="http://www.blog-haus.com/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blog-haus.com</link>
	<description>Neue Literatur: www.angenehme-vorstellung.de</description>
	<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:07:51 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>COLUMBO - Früh übt sich</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=193</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=193#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Sonntag früh. Genauer gesagt 2.44 Uhr nachts!
Unser Hund mit Gute-Laune-Abo steht vor unserem  Bett. Schwanzwedelnd. Fröhlich jaulend.
Langsam schließe ich die Augen wieder … Doch bevor ich wieder in meine süßen Träume zurücksinken kann, dringt ein glückliches Hecheln, gefolgt von einem hohen lang gezogenen Ton, an mein Ohr. Widerwillig schlage ich erneut die Augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag früh. Genauer gesagt 2.44 Uhr nachts!<br />
Unser Hund mit Gute-Laune-Abo steht vor unserem  Bett. Schwanzwedelnd. Fröhlich jaulend.<span id="more-193"></span><br />
Langsam schließe ich die Augen wieder … Doch bevor ich wieder in meine süßen Träume zurücksinken kann, dringt ein glückliches Hecheln, gefolgt von einem hohen lang gezogenen Ton, an mein Ohr. Widerwillig schlage ich erneut die Augen auf, doch meine Lider haben einen inneren Befehlsgeber, der beschließt: „Schließen. Liegenbleiben. Es ist noch zu früh.“ Ich genieße die Dunkelheit und hoffe darauf: Wenn ich ihn nicht sehe, dann … Doch vergebens: Unser Wohlfühl-Haustier macht keinerlei Anstalten, seinen behaarten Luxusbody wieder in seinen riesigen Weidenkorb im Flur zu fläzen. Ganz im Gegenteil: Immer näher kommt sein warmer Atem, streift aufgeregt mein Gesicht und schwört Assoziationen an heiße muffige Sommertagsecken herauf . Jetzt ist seine Nase direkt vor meiner. Ignorieren zwecklos. Resigniert schnaufe ich zurück. Columbo quittiert dies und mein genervtes Herumgewälze mit freudig angelegten Öhrchen und zuckenden Schnurrbarthärchen. Er hat Zeeeeeeit. Ich kneife meine Augen zusammen, blinzle verwirrt in das Halbdunkel des Schlafzimmers und knurre ungehalten: „Was ist?“ So weit, so gut – bereits angesprochen fühlt sich unser Fellbündel ermutigt, weitere Belästigungsattacken zu starten. Er  fängt an zu singen. So nenne ich das, wenn er einen Misch aus „Sprache und Gesang“ zum besten gibt. Er stößt kehlige, lautmalerische Töne aus, an denen jeder Linguist seine  Freude hätte. Ich auch. Nur nicht um 2.52 Uhr. Uahhhh …<br />
(Fortsetzung folgt)<br />
Alle Geschichten und Bücher: www. hunde-buch.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=193</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>»Das Majestic 12 Dokument« ab sofort im Handel!</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=192</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=192#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Das Majestic 12 Dokument
Wissenschafts-Myterie-Thriller
ISBN: 978-3-940767-58-5
Verlag: Periplaneta, 304 Seiten
Sonderwebsite: www.marclinck.de
Es sollte das bestgehütete Geheimnis der Vereinigten Staaten sein. Heute bedroht das Wissen die gesamte Menschheit.
(Auszug Wikidepia, Aug. 2010:
„Majestic-12 (manchmal kurz MJ-12 oder MJ-XII geschrieben) ist der Codename eines Geheimkomitees, das angeblich 1947 in den USA gegründet wurde, um UFO-Aktivitäten zu untersuchen. […] Seine Existenz wird von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Majestic 12 Dokument</strong><br />
Wissenschafts-Myterie-Thriller<br />
ISBN: 978-3-940767-58-5<br />
Verlag: Periplaneta, 304 Seiten<br />
Sonderwebsite: <a href="http://www.marclinck.de/" target="_blank">www.marclinck.de</a></p>
<p>Es sollte das bestgehütete Geheimnis der Vereinigten Staaten sein. Heute bedroht das Wissen die gesamte Menschheit.</p>
<p>(Auszug Wikidepia, Aug. 2010:<br />
„Majestic-12 (manchmal kurz MJ-12 oder MJ-XII geschrieben) ist der Codename eines Geheimkomitees, das angeblich 1947 in den USA gegründet wurde, um UFO-Aktivitäten zu untersuchen. […] Seine Existenz wird von der Regierung der Vereinigten Staaten verneint, die angibt, dass es sich bei den Dokumenten, die die Existenz von Majestic-12 beweisen sollen, um &#8220;plumpe Fälschungen&#8221; handele. Das FBI untersuchte, wie eines der Top Secret-Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen konnte. […] Das fragliche Dokument kursiert weit verbreitet im Internet, unter anderem auch auf der Website des FBI, <span id="more-192"></span>wo die erwähnte Untersuchung dokumentiert wird. Es beschäftigt sich mit der Untersuchung und Vertuschung eines Absturzes eines außerirdischen Raumschiffs durch die Air Force, und der angenommenen Heimatwelt des Objekts.“)</p>
<p><em>»Es ist gelungen, eine Welt zwischen Fakten und Fiktion zu  kreieren. Mein aufrichtiges Kompliment: Marc Linck hat mich von Anfang  an mit seinem Opus gefesselt, (&#8230;) von der ersten Seite bis zum  brillant konzipierten und umgesetzten Finale.“ Walter-Jörg Langbein</em></p>
<p>Zum Inhalt: Dr. Colin Wallace ist Leiter der Abteilung »Klinische  Neurophysiologie und Psychiatrie« der University of San Francisco.  Plötzlich taucht ein alter Studienkollege auf und bittet ihn bei der  Suche nach einem 50 Jahre alten Geheimdossier um Hilfe. Noch bevor  Wallace Einzelheiten erfährt, wird sein Freund ermordet und auch auf  Wallace beginnt eine gnadenlose Hetzjagd. Verzweifelt versucht er,  seinem unsichtbaren Feind zu entkommen. Aber mit jedem Schritt gerät er  tiefer in einen Sumpf aus Intrige, Mord und Korruption. In dieser  Verschwörung, in die scheinbar nicht nur der CIA, das FBI und das  Militär verwickelt sind, bleibt ihm nur ein Ausweg: Er muss das Rätsel  um die geheimen Unterlagen lösen. Gemeinsam mit der Journalistin Susan  Barett sucht er nach Antworten und sie stoßen auf das »Majestic-12  Dokument«. Es informiert über eine Regierungskommission, zu deren  Aufgaben die Untersuchungen eines abgestürzten Ufos gehörten – und eines  lebendig geborgenen Aliens. Doch ist diese TOP-SECRET-Akte echt? Sollte  tatsächlich ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt sein? Oder geht es  in Wirklichkeit um etwas ganz anderes &#8230; Weitere Infos, Recherchen, Termine findet ihr auf der Xtra-Website <a href="http://www.marclinck.de/" target="_blank">www.marclinck.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=192</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Interview und Rezension zum &#8220;COLUMBO&#8221;-Buch</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=191</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=191#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[COLUMBO (www.hunde-buch.com)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=191</guid>
		<description><![CDATA[Aktuelles Interview mit Barbara Schilling:
HIER
Aktuelle Rezension zu &#8220;COLUMBO - Ein Hund für alle &#8216;Felle&#8217;&#8221; auf Ciao!:
HIER
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelles Interview mit Barbara Schilling:</p>
<p><a href="http://sarahs-buecherwelt.blogspot.com/2010/08/barbara-schilling.html"><span style="text-decoration: underline;">HIER</span></a></p>
<p>Aktuelle Rezension zu &#8220;COLUMBO - Ein Hund für alle &#8216;Felle&#8217;&#8221; auf Ciao!:</p>
<p><a href="http://www.ciao.de/Columbo_Ein_Hund_fur_alle_Felle_Schilling_Barbara__8744333"><span style="text-decoration: underline;">HIER</span></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=191</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vorankündigung: Neuer Lyrik-Foto-Band</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=190</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=190#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 09:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyrische Landschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Liebst du das Dunkel&#8221; heißt mein neues Buch, das im Spätherbst 2010 im Berliner Verlag &#8220;Periplaneta&#8221; erscheint - &#8220;Schauerromantik&#8221;, Melancholisches, stimmungsvolle Fotografien und Lyrisches/ Prosa für alle Liebhaber des Dunklen &#8230;  
Die passende Lesung - mit Kerzen, Samt und Rotwein - findet voraussichtlich am 19. November in der Bornholmer Straße 81a in Berlin statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Liebst du das Dunkel&#8221;</strong> heißt mein neues Buch, das im Spätherbst 2010 im Berliner Verlag &#8220;Periplaneta&#8221; erscheint - &#8220;Schauerromantik&#8221;, Melancholisches, stimmungsvolle Fotografien und Lyrisches/ Prosa für alle Liebhaber des Dunklen &#8230; <img src='http://www.blog-haus.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die passende Lesung - mit Kerzen, Samt und Rotwein - findet voraussichtlich am 19. November in der Bornholmer Straße 81a in Berlin statt &#8230; mit Gastautoren und musikalischer Untermalung. Ich freue mich auf euch!</p>
<p>Weitere Infos folgen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=190</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vielen Dank für die motivierenden Worte</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=189</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=189#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Seitdem mein Debütroman &#8220;Meine Berliner Kindheit&#8221; im März 2009 erschien, habe ich einige Lesungen gemacht (tolles Publikum! :-), einiges Pressefeedback (Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdamer Neueste Nachrichten, BRB Kulturportal u.v.m.) erhalten, vor allem aber haben mich ganz wunderbare Leserstimmen erreicht: dankbare, kritische, begeisterte, nachdenkliche &#8230;
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal herzlich bedanken!
Denn kaum etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem mein Debütroman <strong>&#8220;Meine Berliner Kindheit&#8221;</strong> im März 2009 erschien, habe ich einige Lesungen gemacht (tolles Publikum! :-), einiges Pressefeedback (Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdamer Neueste Nachrichten, BRB Kulturportal u.v.m.) erhalten, vor allem aber haben mich ganz wunderbare Leserstimmen erreicht: dankbare, kritische, begeisterte, nachdenkliche &#8230;</p>
<p>Dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal herzlich bedanken!<span id="more-189"></span></p>
<p>Denn kaum etwas ist für eine Autorin wichtiger als ehrliches Feedback:Ich möchte und muss unbedingt hören, lesen, wissen und lernen, was meine Leser denken - um klüger, differenzierter, findiger, besser zu werden, und so motiviert zu bleiben. <img src='http://www.blog-haus.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ohne Rückmeldung - ob gute oder schlechte - von Presse, Buchhändlern, Veranstaltern, Lesern und Kollegen ist es schwer möglich, sich adäquat weiter zu entwickeln. Das jedoch ist meine Intention. Ich möchte auch weiterhin in meinen Büchern Geschichten erzählen. So unterhaltsam wie möglich, so intensiv wie möglich - und so gut wie möglich &#8230; Dafür brauche ich Meinungen. Vielen Dank!</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Barbara Schilling</p>
<p>&#8212;&#8212;</p>
<p>&#8220;<strong>Meine Berliner Kindheit</strong>.</p>
<p>Zwischen Himmel und Hölle, Brennholz für Kartoffelschalen&#8221; (2009)</p>
<p>ISBN-13: 978-3837089035</p>
<p>12,90 EUR</p>
<p>www.amazon.de</p>
<p>www.buchhandel.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=189</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Buch &#8220;DESIGN kalkulieren&#8221;</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=188</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=188#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 14:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Unser neues Buch ist da:
&#8220;DESIGN kalkulieren&#8221;
Was kostet Design? Im Praxisleitfragen »Design kalkulieren« werden folgende Schwerpunkte behandelt: Stundensatz berechnen. (…) Kosten kalkulieren. Nutzung vereinbaren. Verträge verhandeln.
»Design kalkulieren« basiert auf 10-jähriger Praxiserfahrung als  selbstständiger Designer. Der kleine Leitfaden soll jungen wie  gestandenen (Web-)Designern, Textern und Konzeptionern helfen, Aufträge  richtig einzuschätzen und Leistungen gewinnbringend zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser neues Buch ist da:</p>
<p><strong>&#8220;DESIGN kalkulieren&#8221;</strong></p>
<p>Was kostet Design? Im Praxisleitfragen »Design kalkulieren« werden folgende Schwerpunkte behandelt: Stundensatz berechnen. (…) Kosten kalkulieren. Nutzung vereinbaren. Verträge verhandeln.</p>
<p>»Design kalkulieren« basiert auf 10-jähriger Praxiserfahrung als  selbstständiger Designer. <span id="more-188"></span>Der kleine Leitfaden soll jungen wie  gestandenen (Web-)Designern, Textern und Konzeptionern helfen, Aufträge  richtig einzuschätzen und Leistungen gewinnbringend zu kalkulieren.</p>
<p><strong>Angebote erstellen:</strong> Aber wie?<br />
<strong>Design kostet Zeit:</strong> Berechnung des Arbeitsaufwandes<br />
<strong>Zeit kostet Geld:</strong> Berechnung des eigenen Stundensatzes<br />
<strong>Vorsicht Kunde:</strong> Das Briefing<br />
<strong>Jetzt geht‘s los: </strong>Kalkulation eines Angebotes<br />
<strong>Wem nützt es?: </strong>Nutzungslizenzen vereinbaren<br />
<strong>Sich vertragen: </strong>Wichtige Vertragsgrundlagen</p>
<p>Bonustrack:<br />
- Sonderteil: WEB-DESIGN<br />
- Zahlreiche Praxistipps<br />
- Beispielrechnungen</p>
<p>von Marco Wilhelm Linke<br />
ISBN-13: 978-3839166468<br />
19,50 EUR</p>
<p>Infos und bestellen unter: www.amazon.de oder www.angenehme-vorstellung.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=188</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Anonyme Bücherholiker</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=187</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=187#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=187</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie das auch? Wo Sie gehen und stehen - ständig findet sich ein Buch in Ihrer Hand wieder:
Überall laufen Ihnen streundende Bücher zu. Sie werden sofort erkannt und belagert. Können sich nicht wehren, ein Gefühl der Hilflosigkeit - bis zum nächsten Kick.
Sie erwachen plötzlich wie aus einer Trance im Buchladen an der Kasse, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das auch? Wo Sie gehen und stehen - ständig findet sich ein Buch in Ihrer Hand wieder:</p>
<p>Überall laufen Ihnen streundende Bücher zu. Sie werden sofort erkannt und belagert. Können sich nicht wehren, ein Gefühl der Hilflosigkeit - bis zum nächsten Kick.</p>
<p>Sie erwachen plötzlich wie aus einer Trance im Buchladen an der Kasse, einen Stapel Bücher vor sich, dabei hatten Sie sich doch geschworen, heute mal nicht &#8230; Wo Sie es schon letzte Woche nicht geschafft haben &#8230;</p>
<p>Wollten doch nur im Internet surfen, ohne schon wieder &#8230;, können die Finger nicht von der Maus nehmen, kehren immer wieder auf die verbotenen Bücherbestellseiten zurück? Denken an nichts anderes &#8230;</p>
<p>Dann treten Sie unserer Gruppe &#8220;Anonyme Bücherholiker&#8221; auf FACEBOOK bei <img src='http://www.blog-haus.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> oder werden Sie rückfällig unter www.angenehme-vorstellung.de <img src='http://www.blog-haus.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS. Vorsicht vor der Erstazdroge TV; hat noch schlimmere Folgen als die Büchersucht &#8230; <img src='http://www.blog-haus.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=187</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>COLUMBOstory: Flotte Kurzhaarfrisur</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=186</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=186#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 08:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[COLUMBO (www.hunde-buch.com)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=186</guid>
		<description><![CDATA[Columbo bleibt demonstrativ vor dem Schaufenster, in dem das übergroße Plakat hängt, stehen. Er wedelt mit der Rute und schaut mich erwartungsvoll an: „Frauchen, capice?“ Ich glotze auf die Fotografie, die einen gutaussehenden blonden Kerl mit hundetreuen braunen Augen zeigt – irgendwie hat er auffallend viel Ähnlichkeit mit … Die ausgeprägte Nase, das verschmitzte Lächeln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Columbo bleibt demonstrativ vor dem Schaufenster, in dem das übergroße Plakat hängt, stehen. Er wedelt mit der Rute und schaut mich erwartungsvoll an: „Frauchen, capice?“ Ich glotze auf die Fotografie, die einen gutaussehenden blonden Kerl mit hundetreuen braunen Augen zeigt – irgendwie hat er auffallend viel Ähnlichkeit mit … <span id="more-186"></span>Die ausgeprägte Nase, das verschmitzte Lächeln, ja sogar die hellen Wimpernkränze! Ok, ok, ich habe verstanden. Ich lese weiter: „Herrlich leicht und luftig, dabei stadtschick – summer in the city!“ Tja, summer in the city haben wir; das ist bei über 30 Grad Celsius nicht zu leugnen, auch wenn ich das Wort „stadtschick“ mehr als kurios finde. Aber meine Animositäten tun hier nichts zur Sache; Columbos Wohlbefinden steht jetzt im Vordergrund. Meinem Hechel-Hund macht die warme Witterung mindestens genauso zu schaffen wie uns Zweibeinern. Und dabei kann der Ärmste nicht einmal wirklich schwitzen. Jeden Tag schwimmen zu gehen, hilft zwar, aber sobald sein Fell wieder trocken ist, leidet er „tierisch“ unter seinem dicken, dichten, langen Haarkleid. Also heißt es wie bei den Promifrauen nach der Scheidung: Runter damit! Mein Goldi neben mir hat inzwischen realisiert, dass seine subtile Botschaft nach einer Ganzkörperrasur an gekommen ist. Seine Freude ist groß, sein Dickkopf dieses Vorhaben sofort, also hier und jetzt auf der Stelle in die Tat umzusetzen, noch größer. Er beginnt einen Stehstreik direkt vor dem Geschäft, in dessen Auslage ja bereits die Abbildung seines kurzgeschorenen menschlichen Pendants hängt. Zu keinem weiteren Schritt ist er zu bewegen.<br />
Ich pfeife, bitte, bettle, bete, trickse, schimpfe, ziehe ein wenig – mittel – mit aller Kraft … nichts! Kinder zeigen auf mich und den „armen Hund“. Schweiß benetzt meine Schläfen. Ich zögere kurz, atme dann tief durch: „Tu es“, denke ich entschlossen. Es geht nicht anders. Es ist zwar mehr als verrückt, aber die einzige Möglichkeit – ganz gleich was die Passanten von dir denken mögen. Ich beuge tief zu Columbos Kopf hinunter; es soll wenigstens schnell gehen. Ich hole aus … erkläre ihm in knappen heiseren Worten, warum er jetzt mitkommen muss. Reden Sie niemals mit ihrem Hund – es sei denn, Sie wollen die Nervenheilanstalt mal von innen besichtigen … Natürlich hält sich kein Mensch daran. „Lieber Columbo, wir können nicht in diesen Laden gehen und dein Fell stutzen lassen, weil das ein Herrenfrisör ist – für menschliche Herren, comprende? Also, wenn du deine Wolle loswerden willst, müssen wir jetzt zu einem Hundefrisör gehen, bei dem es übrigens auch prima Hundedamen(gerüche) gibt. Mein liebster Mitbewohner blinzelt zweimal fragend zu mir hoch, dann setzt er sich umgehend in Bewegung und trabt Richtung Innenstadt voran. Aha, na geht doch!<br />
Und dann ist es soweit. Wir biegen in den Hof der stadtbekannten Hundefriseurin ein. Columbo muss warten, was ihn irritiert, locken doch von innen spannendste Geräusche und Gerüche. Doch kaum sitze ich auf der gemütlichen Holzbank vor dem Geschäft, gibt er seine Hab-acht-Stellung auf und beginnt seelenruhig seine Umgebung zu inspizieren. Die Sommerhitze sitzt noch in den großen Pflastersteinen; üppige Pflanzen in dickbauchigen Blumenkübeln verströmen ihren süßen Duft. Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuche. Fröhlich hechelt mein liebster Langhaarkumpel rüber  zum gegenüberliegenden Eingang – und ist plötzlich verschwunden. Ich drehe den Kopf und suche blitzschnell das kleine Hofgelände ab: Nichts. Mehr verwundert als beunruhigt stehe ich auf. Nach einer kurzen Runde habe ich ihn gefunden, seine wuschelige Rute ragt verräterisch aus einem Kellereingang hervor. Dort auf den schattigen Stufen ist es angenehm kühl und aufregend schmutzig, findet der Räuber mit Spinnweben im Gesicht. Nun aber raus da; wir sind gleich dran. „Achtung! Wir kommen“, tönt es auch schon aus dem halb geöffneten Fenster des Friseurladens. Ui, wenn das Frauchen vorwarnen muss, dann ist das wohl ein großer gefährlicher Hund, der jetzt gleich die  Bühne des Alltags betritt. Respektvoll halten Columbo und ich Abstand …</p>
<p>Lärm macht der ja für zwei. Heraus kommt ein wahnsinnig gefährlicher …. Zwergpudel ! Ich könnte schwören, Columbo hat gelacht. Aber nicht lange, denn nun ist er dran. Zuerst hüpft er neugierig ins Refugium der Hundeschönheit, reckt die Nase in die Luft, schubbert sich an den verheißungsvoll aufgereihten Massagebürsten und sondiert das Terrain: Mit einem kräftigen Schlag seiner Rute fegt er die Zeitschriften vom niedrigen Tischchen, inspiziert die Kissen, setzt tastend eine Pfote in den winzigen Korb, der damit schon beinahe ausgefüllt ist und ignoriert die Frau mit der Schere komplett. Als er aber mit vereinten Kräften auf das Podest gehoben wird, schaut er doof. Ups, da kommt doch gleich die Tierarztphobie durch … Er bleibt ruhig stehen, sieht sich nur verunsichert um und schnauft zweimal vernehmlich. Dann fügt er sich in das Unvermeidliche. Schon bald fliegen und wuscheln überall seine hellen langen Haare durch den kleinen Raum. Nichts scheint mehr wie vorher. Hechelnd vor Hitze, bemerkt er kaum, wie sein Rückenfell immer kürzer wird und sein Atem immer schneller. Er wird es mir danken, nachher – ohne ein Kilo Rück- und Seitenwolle wird ihm wesentlich wohler sein. Doch noch sieht man ihm den Unwillen vor dieser Schneidemaschine an. Vor allem, als es ans Eingemachte geht. Die Friseurin beruhigt ihn und sagt, während sie vorsichtig aber schnell in seinem Intimbereich herumsäbelt: „keine Angst, ich lass alles dran. Kannst nachher nachzählen.“ Ich grinse und versuche nicht so gemein zu sein …<br />
Während das mitteilungsbedürftige Fräulein noch an meinem Haustier, das nunmehr immer mehr einem verwaschenen Kuscheltier gleicht, herumschnippelt, schwitzt meine linke Körperhälfte mit der rechten um die Wette. „… und dann fusselt er kaum noch“, gibt gerade die Friseurin mit dem großen Wortschatz zum besten. Hm, fusseln tat bislang eigentlich nur mein alter Mantel, aber ich habe keine Lust ihr zu widersprechen und nicke nur. Columbos verschreckte Steifheit hat sich in eine schlappe Lethargie verwandelt; er hängt nun, kurz vor Vollendung des Gesamtkunstwerkes „nackter Hund“ ganz schön in den sprichwörtlichen Seilen: Er lässt die Augen tief hängen, die Lefzen schwingen locker hin- und her, der Rücken scheint durchzuhängen. Kaum hebt er die Pfoten, als auch dort einige überstehende Härchen gekürzt werden müssen - nach dem Motto „Macht doch mit mir armem Hund, was ihr wollt. Ich habe ja eh nichts zu sagen. Ist doch auch alles egal …“ Sein Blick könnte Wände zum Einstürzen bringen. Das hat er echt drauf. Sofort fühle ich mich schuldig, den nicht mehr ganz jungen Herren dieser Prozedur ausgesetzt zu haben, revidiere aber meine Meinung sofort, als ich Folgendenes beobachte: Kaum ist der letzte Schnitt gemacht, das letzte Fellbüschel hinuntergefegt, erwacht mein Hundeprinz schlagartig zu neuem Leben. Er streckt und reckt sich, schüttelt und rüttelt, wirft einen letzten skeptischen Blick auf die Frau mit den Haarpflegeutensilien; dann springt er flott vom Tisch und belästigt eine kuschelwuschelweiche Stuhlauflage. Aha, wieder ganz der Alte. Er hat es also überlebt. Und scheinbar ohne bleibende Schäden überstanden. Vor der Tür richtet er sich in seiner neu gewonnen felllosen Bewegungsfreiheit ein und genießt das veränderte Körpergefühl sichtlich, während ich genauso schwitzend wie vor eineinhalb Stunden am anderen Ende der Leine nach Hause hechle.</p>
<p>Seine kurze Sommerfrisur steht ihm wirklich ausgesprochen gut. Ich fasse mir in den feuchten Nacken und überlege, ob ich nicht auch mal …</p>
<p>(Columbos Streiche und Frauchens Bücher:  www.angenehme-vorstellung.de)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=186</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Herta Müller – ein Besuch in Potsdam</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=185</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=185#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=185</guid>
		<description><![CDATA[Herta Müller – ein Besuch in Potsdam
4.7.2010, Sonntag Vormittag, 11 Uhr
Die halbe Stadt scheint auf den Beinen, nähert man sich – wie ich – lässig mit dem Fahrrad der Villa Quandt, die in strahlendem Sonnenschein am Fuße des Pfingstberges liegt. Sonnenhüte, Sonntagskleider, gepflegte Konversation beschäftigen Auge und Ohr. Weißbespannte Tischchen, geschäftige Leute, langsam macht sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herta Müller – ein Besuch in Potsdam</strong><br />
4.7.2010, Sonntag Vormittag, 11 Uhr<br />
Die halbe Stadt scheint auf den Beinen, nähert man sich – wie ich – lässig mit dem Fahrrad der Villa Quandt, die in strahlendem Sonnenschein am Fuße des Pfingstberges liegt. Sonnenhüte, Sonntagskleider, gepflegte Konversation beschäftigen Auge und Ohr. Weißbespannte Tischchen, geschäftige Leute, langsam macht sich die Vormittagshitze bemerkbar. Hinter einem opulenten Büchertisch mit den gesammelten Werken der Literaturnobelpreisträgerin <span id="more-185"></span>thront mit einem sympathischen Lächeln der Meister der guten Bücher in Potsdam: Carsten Wist. Wie immer stilecht gekleidet, heute mit Hut, hat er ein Auge auf … alles, so scheint es.</p>
<p>Nach einer kurzen Begrüßung gehe ich um das stattliche Haus herum, erfasse mit einem Blick die Stuhlreihenszenerie: Alle Plätze im Schatten, auf den Stufen der Villa, sind bereits besetzt. Mir bleibt nur ein Platz in der sengenden Sonne; die schwarzen Kunststoffstühle sind heiß wie Bügeleisen. Denn obwohl auf Werbung weitgehend verzichtet wurde, war die Veranstaltung schon Wochen vorher ausverkauft. Nur am Literaturladen Wist in der Fußgängerzone wurde dezent auf den Besuch der derzeitigen „Vorzeigedeutschen“, auf die auch Rumänien Anspruch erhebt, hingewiesen. Doch so ein Ereignis spricht sich in interessierten Kreisen schnell herum.</p>
<p>Das Literaturkollegium Brandenburg hat gut daran getan, diese interessante Autorin, deren Namen noch vor einigen Monaten kaum jemand kannte, hierher zu holen. Das Publikum schwitzt, harrt aber in gespannter Erwartung aus. Fächer werden herausgeholt, Tücher und Servietten als Sonnenschutz auf Köpfe gelegt. Durchhalten heißt die Parole. Auch für mich in der dritten Reihe. Wenn schon in der Sonne, dann möglichst weit vorn, dachte ich mir. Trotz des luftig leichten Sommerkleides  schwitze ich aus allen Poren. Aber: Ich werde sie perfekt sehen und hören … Dieses Opfer ist die Literatur wert.<br />
Im Publikum sitzen Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlichst gekleidet. Allerdings dominieren: Frauen, weiße Haare und Sommerröcke. Wasserflaschen kreisen, Gesprächsfetzen  irren umher, erste von der Hitze erschöpfte setzen sich unter die Bäume in den Schatten, von wo sie aber wieder fortmüssen. Ein Mann mit kurzem Hemd und Strohhut setzt sich schräg vor mich und beginnt ungefragt ein Gespräch – über die Autorin, ihr berühmtestes Werk „Die Atemschaukel“ und Literatur an sich. Ich bin eher einsilbig, nicht besonders offen für Gesellschaft. Ich möchte mich konzentrieren – auf die Atmosphäre, das vor mir liegende.<br />
Dann ist es soweit: Applaus brandet auf. Zuerst sieht man sie gar nicht, erblickt nur den Pulk, der sich durch den Mittelgang nach vorn bewegt: Die kleine zierliche Person, ganz in schwarz, betritt das Podium.</p>
<p>Sie lächelt ein Lächeln zwischen Schüchternheit und Resolutheit. Ihre zum Markenzeichen gewordenen blutroten Lippen formen eine Begrüßung, sie wirkt winzig unter dem großen weißen Sonnenschirm. Das Publikum hat sie beinahe euphorisch empfangen. Es wird still. Sie bedauert uns in der Hitze sitzenden, rutscht auf ihrem Stuhl, lächelt. Ihre Augen sind klar, aufmerksam und schwarz umrandet, ihr Haar voll und dunkel. Es folgt ein kurzes Gespräch, an dessen Anfang der Vertreter des Literaturbüros sich den Ärger über das – auch nach einem hektischen Reparaturversuch - nicht funktionierende Reversmikrophon anmerken lässt. Frau Müller aber agiert kurzerhand ganz praktisch: Sie schiebt ihm ihr kleines Tischmikro hin: „Nehmen Sie doch dies.“ Sie steht in ihrer schmalen schwarz glänzenden Hose auf, bückt sich seitlich und zieht das Kabel am Tischbein entlang, so dass seine Länge nun ausreicht, um zu ihrem Gesprächspartner verschoben zu werden. Ihr unkompliziertes Engagement wird mit Applaus honoriert. Das Hin- und Herschieben des Mikros stört im folgenden gar nicht. Sie beantwortet einige ernste Fragen zur Entstehung des Buches, zur Thematik, zu politischen, familiären und freundschaftlichen Hintergründen, deren Antworten mir aus Interviews und Gesprächsrunden größtenteils bereits bekannt sind. Sie spricht rhythmisch, nicht sehr laut und mit Akzent.<br />
Sie live zu erleben, finde ich wahnsinnig interessant. So also sieht eine Literaturnobelpreisträgerin aus – mein Traum / Vorbild … natürlich Quatsch – aber dennoch … Etwas Schwärmerei stehe ich mir heute zu; es passt zu diesem verträumten Ort mit Blick auf die wilde Wiese und die Raubvögel am Himmel. Ein ganz normaler Mensch und doch wirkt sie – auch wenn es klischeehaft scheinen mag: fragil, poetisch, artifiziell. Stellenweise beinahe androgyn und dennoch sehr direkt, eindeutig. Der Künstlertypus der Decadence. Obgleich sie zu Beginn auf mich etwas fahrig wirkt, Lampenfieber? Sehr sympathisch! Sind ihre Antworten … - ja: leicht verständlich, menschlich … kein abstraktes, intellektuell verklausuliertes Fremdwörtergewirr. Sie nennt die Dinge beim Namen, redet klug, aber eben „ganz normal“. Ein weiterer Pluspunkt. Ich recke den Kopf, lausche ihr, sehe sie direkt an, wenige Meter vor mir. Einmal kurz hoffe ich, dass ich bei diesen Temperaturen und der direkten Sonneneinstrahlung nicht ohnmächtig werde. Das wäre jetzt wirklich schade!<br />
Auf die Frage nach dem Umgang mit dieser großen Auszeichnung antwortet sie nach kurzem Nachdenken: „Ich habe mich daran gewöhnt.“</p>
<p>Sie spricht das große Glück, aber auch das Theater, das mit der Art der Auszeichnung verbunden ist, an. Sagt, dass so ein hochdotierter Preis einen über ihrem Kopf schwebenden Lorbeerkranz imaginiere, dessen Erwartungen eben ab und an erfüllt werden wollen.</p>
<p>Dass so viel Geld, das daran hänge, aber auch hörig mache – gerade die Öffentlichkeit. Sie versuche zu trennen, der Preis beträfe nicht sie, sondern das Buch. Sie sagt, dass sie im Grunde nichts dazu getan hätte, man sie aus dem „Hut gezogen“ hätte. Sie wisse nicht, warum gerade sie den Preis verliehen bekommen habe; es gäbe so viele andere Werke, die auf der Liste stünden und die meisten eben immer nur dort. Es klingt ehrlich; sie kokettiert nicht. Sogar, dass sie nach jeder Lesung – mit Blick über die Stuhlreihen : „so viele Menschen“ - , versuche, diese sofort wieder zu vergessen, verzeiht ihr das Publikum. Sie setze sich dann an ihren Schreibtisch, arbeite und versuche weiter zu machen wie bisher. Denn das sei ihr Beruf: Zu schreiben, Dinge mit sich selbst auszumachen. Die öffentlichen Auftritte zur Zeit eher ein Job. Es gehöre eben dazu. Man dürfe sich aber nicht von diesen Events berauschen lassen, sagt sie, sonst „verblöde“ man. Sie schmunzelt, das Publikum lacht.<br />
Nach circa einer halben Stunde Gespräch und viele Schweißtropfen später, es ist wirklich brütend, beginnt die eigentliche Lesung. Ich bin sehr gespannt, was und wie sei lesen wird. Sie nimmt das Buch zur Hand, setzt ihre kleingläsrige schwarze Brille auf und räuspert sich. Einführend nur einige kurze Worte: Sie beginnt dort, wo der Protagonist den Koffer packt – in Erwartung …<br />
Sie liest konzentriert, reduziert intoniert, der Text ist selbstredend. Es folgt eine weitere Passage – bereits aus dem Lager. Zwei oder  drei weitere Stellen aus dem Lageralltag. Es ist erschütternd; eine ältere Frau neben mir weint beinahe.  Auch ich mir treten, wie schon bei der ersten Lektüre Tränen in die Augen angesichts der treffenden Formulierungen des Unsagbaren. Ich schäme mich nicht.<br />
Zwischendurch trinkt Frau Müller etwas. Ihre Scheu vor großen Kameras hat sie soweit unterdrückt, dass sie das Teleobjektiv in der ersten Reihe außen relativ gut ignoriert hat. Im ersten Drittel der Lesung jedoch irritierte sie eine Filmkamera direkt vor ihr sei so sehr, dass sie zaghaft darum bat, diese nicht aufzustellen, da das Stativ auch erst jetzt aufgebaut wurde, mitten in der Lesung. Ich konnte sie verstehen.</p>
<p>Der „Hungerengel“, die Worte, die Personen, die schrecklich schönen Formulierungen „da schiebt jeder sein Heimweh wie eine schwere Kiste.“, die furchtbar (traurigen) Begebenheiten (die winzigen kaum geborenen, aus Mitleid in der Latrine ertränkten Mäuse) wurden in ihrem Munde noch einmal richtig lebendig, beinahe greifbar. Ein wahnwitziger Kontrast: Auf die von der Hitze flimmernde Wiese zu schauen, während sie mit rollendem R weite russische Steppe rund um das Gefangenenlager beschreibt, das Brennen der Sonne auf der Haut zu spüren, während einer Figur die erfrorenen, wurmzerfressenen Zehen abgenommen wird, sich das Brottuch vorzustellen, während man selbst zu essen in der Tasche hat. Vor allem aber diese Leere, Verzweiflung, die Wandlung, die psychische und physische Versehrtheit des Protagonisten im Kopf Gestalt annehmen zu lassen. Für mich war es beeindruckend.<br />
Bevor sie den letzten Auszug las, bot sie an, aufzuhören, damit wir endlich aus der Sonne kämen. Nur einmal kurz sichte sie sich über die Oberlippe; sie trank Wasser. Es tue ihr so leid für uns, doch wir wollten hören, wollten mehr. Also las sie vom Ende. Von der Rückkehr. Davon, dass das Lager mit jedem real zurückgelegten Kilometer mehr in seinem Kopf nur größer wurde – bis es von der linken zu rechten Schläfe reichte. Nachdem die Hauptfigur in der Mitte des Buches im Traum auf einem weißen Schwein durch den Himmel nach Hause geritten war, tanzte er jetzt, zurückgekehrt, mit einer staubigen Rosine. Er saß an seinem weißen Resopaltischchen, ein Quadrat, lauschte den Glockenschläge, sah den Sonnenflecken im Zimmer zu, und fühlte der vergehenden Zeit nach. Frei, aber gezeichnet.<br />
Sie bedankte sich kurz, der Applaus war lang und frenetisch. Sie lächelte, es schien ihr Spaß gemacht zu haben. Blumen wurden überreicht, noch ein Dankes- und Abschiedsgruß. Dann war sie runter von der kleinen Bühne und wurde von Verantwortlichen und Gratulanten durch den Mittelgang nach hinten ins Haus begleitet. Die nette Einladung des gesprächsfreudigen Mannes vor mir auf ein kühles Getränk lehnte ich höflich, aber bestimmt ab.<br />
Ich stand auf, wollte gern noch einen Blick auf die Autorin erhaschen und ging ihr hinterher, mein Buch signierbereit in der Tasche … Die kleine Gruppe ging einmal durchs das Haus, hinten gleich wieder raus – links herum zum Signiertisch. Herta Müller saß recht zufrieden, wenn auch etwas überfordert angesichts der vielen Menschen, mit der einen Hand eine Zigarette rauchend, mit der anderen bereits die ersten Bücher signierend an einem Tischchen. Vor ihr ein Becher Mineralwasser, der später noch umkippend einen kleinen Tumult verursachen sollte, und der Kopf einer laaaaaaangen Schlange Bücherfreunde. Ich hatte Glück und kam relativ schnell dran. Eine eifrige, trotz Etuikleid und Nadelstreifenjackett etwas derangiert wirkende Frau, wies uns eilig an, unsere Bücher signierfreundlich aufgeschlagen bereit zu halten. Verständlich, die Schlange war wirklich lang und stand zum größten Teil noch immer in der prallen Sonne. Ich beschränkte mich darauf, Frau Müller mein aufgeschlagenes Buch zu reichen, ein paar Worte der Bewunderung auszusprechen, ihre kurze freundliche Antwort abzuwarten und selig mit meiner Beute im Arm Platz für die nächsten Platz zu machen. Eine schöne Begegnung!<br />
PS. Da ich bereits von mehreren Seiten gefragt wurde: Nein, ich habe ihr in den wenigen Sekunden nicht erzählt, dass ich „auch schreibe“. Ich denke, das hört sie wahrscheinlich ständig, ist wenig relevant und außerdem irgendwie peinlich.<br />
PPS. Ich bin gespannt auf ihre anderen Bücher, vor allem auf sie als Lyrikerin… habe noch viel zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=185</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wunderbare Lesung - danke ans Publikum!</title>
		<link>http://www.blog-haus.com/?p=184</link>
		<comments>http://www.blog-haus.com/?p=184#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurzstories]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-haus.com/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[Wetter, Location und Publikum: Perfekt!
Ganz herzlichen Dank für  einen wunderbaren Abend!
Die Lesung war uns eine große Freude &#8230;
Es  hat wahnsinnig Spaß gemacht, in so viele gut gelaunte Gesichter zu  schauen (bis auf den letzten Platz voll) und mit unseren Kolumnen eure Lacher zu ernten!
Euer (Autoren-)Pärchen,  Barbara und Marco
(www.angenehme-vorstellung.de)
PS. Wir freuen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wetter, Location und Publikum: Perfekt!</p>
<p>Ganz herzlichen Dank für  einen wunderbaren Abend!<br />
Die Lesung war uns eine große Freude &#8230;<br />
Es  hat wahnsinnig Spaß gemacht, in so viele gut gelaunte Gesichter zu  schauen (bis auf den letzten Platz voll) und mit unseren Kolumnen eure Lacher zu ernten!</p>
<p>Euer (Autoren-)Pärchen,  Barbara und Marco</p>
<p>(www.angenehme-vorstellung.de)</p>
<p>PS. Wir freuen uns schon auf#s nächste Mal!</p>
<p><img src="http://www.bod.de/autorenpool/files/lesung_linke_schilling3_937.jpg" alt="lesung Schilling Linke" width="1000" height="750" /></p>
<p><img src="http://www.bod.de/autorenpool/files/lesung_linke_schilling4_409.jpg" alt="lesung Schilling Linke" width="1000" height="750" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog-haus.com/?feed=rss2&amp;p=184</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
